In 27 Jahren TQU sind Geschichten entstanden. Geschichten, die ihre Bedeutung bis heute erhalten konnten. Wir laden Sie ein auf eine Reise durch drei Jahrzehnte.

Elmar Zeller

Geschäftsführender Gesellschafter TQU International GmbH.
Dipl.-Ing. (FH)
MBA (Master of Business Administration)

geb. 1963 – verheiratet und Vater von zwei Kindern

Elmar Zeller begann seine berufliche Entwicklung am 01. März 1988 bei Prof. J. P. Bläsing als Mitarbeiter im TQU und konnte in den folgenden 25 Jahren eine Vielzahl an Projekten bei Kunden als externer Dienstleister erfolgreich durchführen. Seine wichtigsten Themen sind die ergebnisorientierte Verbesserung der Produktqualität mit den geeigneten Methoden, die Leistungssteigerung in den Geschäftsprozessen und die Ausrichtung der Unternehmen auf Business Excellence. Er hat in den unterschiedlichsten Branchen unzählige ergebnisorientierte Qualitätsverbesserungsprojekte an Produkten durchgeführt, hat über 50 prozessorientierte Managementsysteme gestaltet, umgesetzt und war der erste, der dafür geeignete Web 2.0 Tools wie Wikis verwendet hat. Viele internationale und nationale Qualitätspreisgewinner wurden durch ihn betreut. In den letzten vier Jahren hat er die Methode Layered Process Audit für die erfolgreiche Umsetzung in den Unternehmen weiterentwickelt und hat in 2012 das erste deutschsprachige Training am Markt angeboten und durchgeführt.

Seit über 20 Jahren ist er Mitglied bei der DGQ, hat eine sehr große Anzahl von Trainings dort als Trainer durchgeführt und viele DGQ Auditoren ausgebildet und geprüft. Seit mehreren Jahren ist er gewählter DGQ-Delegierter für Bayern.

2013 - Veröffentlichung Fachbuch zu Layered Process Audit und Zertifizierungsprojekte nach ISO 9001 und TS 16949

Die TQU veröffentlicht das erste weltweite Fachbuch "Layered Process Audit - Leitfaden zur Umsetzung". Zusätzlich kommen die ersten zweitägigen Trainings zu Layered Process Audit in Neu-Ulm und Hannover erfolgreich in die Umsetzung. Weitere Training bundesweit sind in Planung. In Projekten begleiten die Umsetzer der TQU Automobilzulieferer bei der Zertifizierung nach ISO 9001 und TS 16949 an mehreren Standorten. Die TQU hält 21 Vorträge in den DGQ Regionalkreisen zu Qualitätsmethoden und -systemen und wird erneut zu einem der wichtigsten Partner für die Vermittlung von zukünftigen und innovativen Themen im Qualitätsbereich.

2012 - Wiki Managementsystem Kongress und erstes Training zu Layered Process Audit

Die Umsetzer führen im Haus der Wirtschaft, Stuttgart den Wiki Managementsystem Best Practice Kongress durch. 10 Referenten aus verschiedenen Unternehmen präsentieren ihre mit Wiki gestalteten Managementsysteme. Diese TQU Entwicklung ist nunmehr das anerkannte State of the Art Tool  und wird in der Fachzeitschrift QZ auch als solches veröffentlicht.

Das erste deutschsprachige Training zur Methode Layered Process Audit (LPA) wird durchgeführt. Diese von TQU aufgegriffene und für die Umsetzung weiterentwickelte Methode wird in zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen präsentiert und erreicht über 1.000 interessierte Zuhörer. Darüber hinaus stellen die Umsetzer ihr Wissen den DGQ Regionalkreisen in regelmäßigen Vorträgen deutschlandweit zur Verfügung.

2011 - 25 Jahre TQU und erfolgreiche Projekte mit Wiki

Die Umsetzer erzielen mit Projekten in den Themenfeldern Internationale Prozessmanagementsysteme, Steigerung von Produktqualität, Reduzierung von Qualitätskosten und der Einführung von Systemen dynamischer Unternehmensführung mit Wikis ein hervorragendes Wachstum der TQU International GmbH.

Das TQU feiert sein 25-jähriges Bestehen. Der Gründer und geschätzte geistige Vater auch unseres Unternehmens Prof. Dr. Jürgen P. Bläsing fasst in einem ARTIKEL die Geschichte kurz zusammen.

2010 - erste Projekte zu Layered Process Audit und Aufspaltung des TQU Trainingsbereiches

Der Trainingsbereich des TQU wird aufgespalten und die TQU Akademie GmbH benennt sich in diesem Zug zu stw unisono Training und Consulting GmbH um. TQU die Umsetzer, das Vorgehen mit den richtigen Kompetenzen positive Veränderungen in Unternehmen zur Umsetzung zu bringen, etabliert sich weiter. Zahlreiche sehr erfahrene Projektleiter setzen unter der Führung des TQU Projekte in Unternehmen aller Branchen und Größen um. 

Die Umsetzer führen erste Projekte zu Layered Process Audit (LPA) durch, eine Vorgehensweise bei der Führungskräfte  mit kurzen Prozessaudits die Umsetzung und Einhaltung von Prozessstandards überprüfen und erzwingen.

2009 - von TQU entwickelte SoziWiki wird mit bpa Quality Award ausgezeichnet

SoziWiki, das vom TQU entwickelte Instrument zur dynamischen und intelligenten Unternehmensführung im Gesundheits- und Sozialbereich wird mit dem bpa Quality Award ausgezeichnet. Die Auszeichnung durch den größten Interessenverband der Sozialwirtschaft zeichnet die TQU Entwicklung als einen anerkannten Standard in der Branche aus.

2008 - TQU entwickelt Vorgehensweise für einen effektiven Produktentstehungsprozess und Auszeichnung Wiki als best practise

Nach erfolgreicher Gestaltung von Managementsystemen mit einem Wiki, die auch den Anforderungen einer Zertifizierung gerecht werden und von der DQS als best practise ausgezeichnet wurden, beginnen international tätige Konzerne die Technologie mit dem TQU einzusetzen. Damit hat sich die Entwicklung des TQU endgültig als state of the art durchgesetzt. Angelehnt an den Prinzipien agiler Prozesse entwickelt das TQU unter Nutzung des umfangreich vorhandenen Methodenwissens eine neue Vorgehensweise zur effektiven und effizienten Umsetzung des Produktentstehungsprozesses. Die erfolgreiche Umsetzung mit Kunden erhält große Anerkennung in der Fachpresse.

2007 - TQU entwickelt QWiki Konzept für Managementsysteme der Zukunft

TQU International GmbH bezieht ihren neuen Standort. Das Geschäftsfeld der Umsetzung von Projekten in Unternehmen sitzt von nun an in Neu-Ulm. In Ulm verbleiben die Geschäftsfelder Training, Qualifizierung und Veröffentlichung. Mit dem Arbeitstitel QWiki wird ein auf Wiki-Technologien basierendes Konzept für Managementsysteme der Zukunft unter Einbeziehung von WEB 2.0 Komponenten entwickelt und mit gemeinsam mit Kunden verprobt.

2006 - TQU Institut für Qualität und Management GmbH wird in TQU International GmbH integriert

Ein Mitarbeiter gründet die TQU my big apple aus und führt die Aktivitäten zu Training und Kompetenzentwicklung zusammen. TQU International GmbH integriert das TQU Institut für Qualität und Management GmbH und führt die Kompetenzen zur Umsetzung von Projekten des TQU in einem Unternehmen zusammen. Unter der Führung von Elmar Zeller und Florian Rösch etabliert sich „TQU die Umsetzer“ als Selbstverständnis und Marke.

2005 - TQU Mitglieder entwickeln neue Themen für Six Sigma und Lean Management

Die am Studiengang teilnehmenden TQU Mitglieder erarbeiten im Rahmen ihres Projekt-Kompetenz-Studiums neue Beratungsthemen und Beratungsformen. Neben anderen Schwerpunkten werden hier die Grundlagen für die folgenden sehr erfolgreichen Veränderungsprojekte internationaler Konzerne, Six Sigma und Lean Management Projekte gelegt.

2004 - zwölf Personen der TQU belegen den MBA Studiengang Business Excellence Management

Im März beginnt der erste Lauf des MBA Studiengangs Business Excellence Management. Zu Beginn sind zwölf Personen eingeschrieben. Das TQU Innovationszentrum in Gosheim wird unter Leitung einer ehemaligen TQU Mitarbeiterin in die Selbständigkeit geführt und in TQI umbenannt.

2003 - TQU gründet Institut für Business Excellence und TQU Verbund erreicht wieder Finale beim Ludwig-Erhard-Preis

TQU gründet das Institut für Business Excellence an der Steinbeis-Hochschule Berlin (IfBE). Der erste MBA Studiengang für Business Excellence Management wird etabliert und das Zertifizierungssystem "...certified by Steinbeis University" aufgebaut. Die dritte Bewerbung des TQU Verbundes um den Ludwig-Erhard-Preis ist erneut erfolgreich. Der TQU Verbund erreicht wieder das Finale und wird mit "Recognised for Excellence in Europe" ausgezeichnet. Der TQU Verbund Umsatz erreicht 4,5 Millionen EUR. Die 50. Ausgabe unserer Kundenzeitschrift README.TQU in Folge wird an 13.000 Stakeholder des TQU Verbundes verteilt.

2002 - erfolgreiche Beratungsprojekte außerhalb der ISO 9000 Welt

Große und erfolgreiche Beratungsprojekte außerhalb der ISO 9000 Welt kennzeichnen in diesem und in den Folgejahren die Arbeit des TQU Verbundes. 

2001 - TQU Verbund erreicht wieder Finale des Ludwig-Erhard-Preis

Die zweite Bewerbung des TQU Verbundes um den Ludwig-Erhard-Preis ist erneut erfolgreich. Der TQU Verbund erreicht wieder das Finale.

2000 - TQU wird zum schlagkräftigen Beratungsverbund und nimmt Wissensmanagement als Thema auf

Das TQU organisiert sich zu einer GmbH-Struktur, die von TQU International als Mehrheitsgesellschafter angeführt wird. Die TQU Akademie, das Institut ifqm und die TQU AG werden in diese Struktur eingegliedert. Es entsteht ein schlagkräftiger und wettbewerbsfähiger Beratungsverbund. Der Verbund wird jetzt getragen von den "Unternehmern im Verbund". Der TQU Verlag und das Zentrum in Gosheim werden als Steinbeis-Transferzentren weitergeführt. Das TQU nimmt das Wissensmanagement als Entwicklungs- und Beratungsthema auf. Das "Wissenbasierte Managementsystem" wird als Perspektive zukünftiger Beratungsarbeit entwickelt.

1999 - TQU Verbund wird Finalist beim Ludwig-Erhard-Preis

Erste Bewerbung des TQU Verbundes um den Ludwig-Erhard-Preis. Als bester Dienstleister wird das TQU auf Anhieb Finalist.

1998 - Gründung und Verbund der TQU International GmbH und der TQU AG Schweiz

Mit der Gründung der TQU International GmbH und der TQU AG Schweiz beginnt der TQU Verbund.

1997 - Steinbeis-Transferzentrum in Gossheim wird von TQU übernommen und saniert

Das angeschlagene Steinbeis-Transferzentrum in Gosheim bei Rottweil wird vom TQU übernommen, in kurzer Zeit saniert und als "TQU Innovationszentrum" unter Leitung von TQU Mitarbeitern weitergeführt.

1996 - Gründung ifqm und TMS und Benennung von Prof. Dr. Jürgen P. Bläsing zum Direktor

Umsätze und Erträge gehen erstmals zurück, die Führungskräfte werden von den Mitarbeitern nicht mehr akzeptiert, die hierarchische Struktur wird aufgelöst und durch ein kundenbezogenes Projektmanagement ersetzt. Von jetzt an gilt das Prinzip des "Unternehmers im Unternehmen", das aufgrund der "Perspektive 2000" in diesem Jahr entwickelt wurde. Führungskraft ist jetzt, wer einen Kundenauftrag hat (Projektleiter). Nach einer intensiven und sehr erfolgreichen Aufbauphase wird das Zertifizierungsinstitut EQZERT unter Leitung bisheriger TQU Mitarbeiter als Steinbeis-Transferzentrum selbständig. Prof. Dr. Jürgen P. Bläsing wird im September von Prof. Dr. Johann Löhn, dem Technologiebeauftragten des Landes Baden-Württemberg und Vorstandvorsitzenden der Steinbeis-Stiftung, aufgrund seiner Verdienste um den Aufbau des TQU zum Direktor ernannt. Das Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen ifqm wird in diesem Jahr gegründet und etabliert sich mit Weiterbildung und Projektarbeit schnell und hervorragend in einem schnell wachsenden Markt. Zwei Führungskräfte des TQU gründen ein eigenes Steinbeis-Transferzentrum. Das Transferzentrum Management Systeme TMS nimmt in Ulm seinen Betrieb auf.

1995 - Entwicklung des TQM Baukastens und Beginn der Assessorenausbildung in der TQU Akademie

Unter Leitung des Managementbeauftragten wird das erste prozessorientierte Managementhandbuch für das TQU erstellt. Es diente über 10 Jahre als Gestaltungsvorlage für moderne und innovative Managementsysteme bei unseren Kunden. Prof. Bläsing beginnt den "TQM Baukasten" zu entwickeln. In über 500 Beispielen werden best practice Fälle in der Umsetzung moderner Qualitätsarbeit gesammelt und für die TQU Beratung und TQU Weiterbildung aufbereitet. Der Baukasten dient so als Vorlage für innovative Umsetzungsprojekte bei unseren Kunden. TQC Chemnitz unter Leitung von Dr. Rolf Ehnert wird erste Außenstelle des TQU. Zwölf TQU Mitarbeiter absolvieren in der Schweiz eine Ausbildung zum EFQM Assessor. Beginn der Assessorenausbildung in der TQU Akademie. Das erste Umweltsymposium des TQU im März in Ulm: "Umweltmanagement - Qualitätsmanagement - Analogien und Synergien" wird mit über 100 Teilnehmern ein großer Erfolg. Der TQU Umsatz überschreitet 3 Millionen EUR.

1994 - Akkreditierung von EQZERT und Mitgliedschaft des TQU bei der EFQM

Die Akkreditierung des TQU Zertifizierungsunternehmens EQZERT für Qualitätsmanagement durch die TGA ist erfolgt. Weitere Akkreditierung folgen in den nächsten Jahren. TQU beginnt mit dem Thema Umweltmanagement. Umweltmanagement und Qualitätsmanagement sollen in "Integrierten Managementsystemen" realisiert werden, so das TQU Konzept. Bedingt durch das neue Arbeitsgebiet wächst die Mitarbeiterzahl auf nahezu 50 Personen an. Die ersten TQU Mitarbeiter machen sich mit einem eigenen Unternehmen selbstständig. Mitgliedschaft des TQU bei der EFQM.

1993 - Zertifizierung nach ISO 9001 als erstes Dienstleistungsunternehmen und Beginn Zusammenarbeit mit Peter Shainin

Die Zusammenarbeit mit Peter Shainin USA beginnt im Februar 1993. Als erstes Dienstleistungsunternehmen in Deutschland wird das TQU im Mai 1993 nach ISO 9001 zertifiziert (DQS). Gründung des Zertifizierungsinstitut EQZERT am 1.10.1993. Zielsetzung ist es, dem schnell wachsenden Bedarf der Wirtschaft an Zertifizierungen nach ISO 9001 und in der Personalzertifizierung eine moderne Alternative zu den bis dahin marktbeherrschenden Monopolisten anzubieten. Prof. Dr. Yoji Akao, Erfinder und Entwickler des Quality Function Deployment aus Japan, kommt als Ehrengast und Referent zum diesjährigen Qualitätsleiterforum. Es ist sein erster Besuch in Deutschland.

1992 - Durchführung des 10. Qualitätsleiterforums in Würzburg

In ununterbrochener Folge wird im April das 10. Qualitätsleiterforum zusammen mit der gfmt München durchgeführt. Es traten in Würzburg 37 hochklassige Referenten vor über 350 Teilnehmern auf. In einer Ausstellung wurden die besten Plakate für firmeninterne Qualitätsaktionen ausgezeichnet. Die Pionierphase geht nach sechs äußerst erfolgreichen Jahren zu Ende, der Markt etabliert sich, das Geschäft verlangt mehr Professionalität und im Rahmen der beginnenden Zertifizierungswelle mehr Standardisierung. Um dem zu begegnen werden organisatorische Strukturen eingeführt.

1991 - Umsetzung von Projekten zur Einführung von Qualitätsmanagementsystemen

Der Umsatz überschreitet die 1 Millionen EUR. Das TQU führt eine Reihe von großen Aufträgen bei führenden Unternehmen in Deutschland und Europa zur Einführung von Qualitätsmanagementsystemen durch.

1990 - Umzug der TQU und Entwicklung der TQM-Führerscheine und des Analysewerkzeuges

Das TQU zieht um. Im Riedwiesenweg werden nahezu 1000 qm Büro- und Schulungsräume angemietet. Das Buch "CAQ, Qualitätssicherung unter CIM-Zielen" von Prof. Bläsing erscheint im Vieweg-Verlag. Mit dem "SPC-Führerschein" wird das in der Folge so erfolgreiche Konzept der "TQM-Führerscheine©" entwickelt. Nach Veröffentlichung des Buches "The Machine That Changed The World" beginnt das TQU mit Lean Management. Die Methode QFD wird in diesem Umfeld als Basis des "Simultaneous Engineering" eingesetzt. Im Rahmen der Beratungsarbeit für die ISO 9000 Einführung in den Unternehmen wird vom TQU ein auf Multiplan basierendes Analysewerkzeug entwickelt, das in den folgenden Jahren mit großem Erfolg den Aufbau und die Einführung individueller Qualitätsmanagementsysteme ermöglicht hat.

1989 - erste Kundenzeitschrift README.TQU und Aufnahme und Perfektionierung der Methode Quality Function Deployment

Im Dezember erscheint das erste Heft unserer Kundenzeitschrift README.TQU. Das TQU realisiert mit Prof. Backes das erste Softwareprogramm für die Anwendung der FMEA Methode in der Praxis. Die PreControl Karte wird erstmals für den PC-Einsatz programmiert. Die Methode QFD Quality Function Deployment wird übernommen und für die Anwendung in der Praxis perfektioniert. Das erste QFD Projekt in Deutschland wurde mit der KODAK GmbH durchgeführt. Es wird ein video-based Training zur QFD entwickelt. TQU stellt auf dem Qualitätsleiterforum in Berlin erstmals und mit großem Erfolg die "Taguchi-Methoden" vor. Zusammen mit dem IPA Stuttgart wird ein erstes Konzept für ein rechnergestütztes Diagnosesystem als so genanntes "Wissenssystem" entwickelt. Das Thema Risikomanagement mit FMEA wird vertieft und eine umfangreiche Studie angefertigt, in der die Zusammenhänge zwischen aktuellen Ereignissen und möglichen präventiven Ansätzen aufgezeigt werden.

1988 - CIM Konzept wird entwickelt und Taguchi-Methode beim Qualitätsleiterforum vorgestellt

Das CIM Konzept der autonomen Qualitätsinseln durch Integration von prüfenden Industrierobotern in die Teilefertigung wird entwickelt und als Prototyp realisiert. Zusammen mit Prof. Backes wird das erste dynamische Prüfmittelverwaltungsprogramm PSQS für die PC Anwendung in der Praxis realisiert. Beim Qualitätsleiterforum in Berlin stellt Prof. Dr. Lau erstmals in Deutschland die Taguchi-Methoden vor.

1987 - TQU führt Methode FMEA in Deutschland ein und Softwarekonzept für Design of Experiments nach Shainin wird entwickelt

Die Grundlagen der CAD-unterstützten Prüfplanung im Rahmen von CAQ und CIM werden entwickelt und realisiert. In der Zusammenarbeit mit Hewlett Packard erfolgt die Inbetriebnahme eines HP 1000 Rechners und der Software MOQUISS. Ein Softwarekonzept für das "Design of Experiments" nach Shainin wird entwickelt. Zum ersten Mal können Shainin-Methoden mit PC-Unterstützung zur Prozessverbesserung eingesetzt werden. TQU führt die Methode FMEA Failure Mode and Effects in Deutschland ein. 

1986 - Gründung der TQU durch Prof. Dr. Jürgen P. Bläsing

Die Beratungs- und Weiterbildungsaktivitäten waren so erfolgreich, dass sie die Möglichkeiten des TBD überschritten. Es kam zur Gründung des Steinbeis-Transferzentrums Qualität Ulm TQU am 01.07.1986 durch Prof. Dr. Jürgen P. Bläsing, mit Unterstützung des Senats der Fachhochschule Ulm, der Steinbeis-Stiftung und des Landes Baden-Württemberg. Das Zentrum arbeitet in den Räumen der Fachhochschule. Alle bisherigen Aktivitäten werden in das Zentrum überführt. Zielsetzung des Gründers ist es, die Qualitätsarbeit in der deutschen Wirtschaft zu professionalisieren, die Position der Qualitätsleiter und ihrer Mitarbeiter in den Unternehmen aufzuwerten und geeigneten jungen Menschen interessante Perspektiven für ihre berufliche Zukunft im Qualitätsmanagement und der Qualitätssicherung zu bieten. Im gleichen Jahr erscheint der erste Band des fünfbändigen "Praxishandbuch der Qualitätssicherung", ein Loseblattwerk, Herausgeber Jürgen P. Bläsing, im gfmt-Verlag München. Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungstätigkeit des TQU sind Qualitätszirkel. Prof. Dr. Bläsing hält darüber in Japan Vorträge und unternimmt eine umfangreiche Studienreise zu den führenden Unternehmen des Landes, um den japanischen Qualitätsansatz zu studieren.